1. Juni 2026
Land unter Wasser
März 2026: Es regnet - viel - ungewöhnlich viel. Im März geht die große Regenzeit in Botswana normalerweise zu Ende. Als wir am 21. März unsere Reise gestartet haben hätte die Regenzeit im Großen und Ganzen vorbei sein sollen. Aber mitnichten. Nicht nur, dass es ungewöhnlich viel geregnet hat, es ging auch munter damit weiter.
Botswana im Ausnahmezustand
Los ging es mit dem Nata Bird Sanctuary, welches über weite Teile des Jahres eher ruhig ist. Nur im Februar/ März kann man damit rechnen, dass rund 160 000 Flamingos sich hier zum brüten einfinden. Ein unglaubliches Spektakel, welches noch von Pelikanen und zahlreichen kleinen Wasservögeln umrahmt wird.


Als wir am 22.3. den Salzsee des Nata Bird Sanctuary erreichen, sehen wir: NICHTS. Der See war nicht nur deutlich größer als bei unserem letzten Besuch im April 2019, er war vor allem quasi leer. Bis auf eine Handvoll Pelikane war kein Vogel weit und breit zu sehen.
Was für eine Enttäuschung!
Zuviel Wasser bedeutet zu wenig Salz im See
Der See war dank des vielen Regens für die Flamingos zum brüten zu tief und für die notwendige Nahrung zu wenig salzhaltig. Ganz offensichtlich galt das auch für die vielen anderen Wasservögel. Dafür machten wir eine ganz andere Erfahrung. Abends kamen Tüpfelhyänen an unserem Platz vorbei. Wären wir jetzt im Moremi gewesen hätte uns dies nicht verwundert. Aber hier? Dies war doch sehr erstaunlich.
Fortsetzung folgt
